Bestandsaufnahme und Bewertung von Maßnahmen für politisch Verfolgte der SED-Diktatur in Berlin im Zeitraum von 1990 bis 2020

Vielen Dank für Ihr Interesse an dieser Studie!

In der Befragung geht es um Hilfsangebote für politisch Verfolgte der SED-Diktatur. Die Untersuchung richtet sich an Berlinerinnen und Berliner, die in der SBZ/DDR politischer Verfolgung oder staatlicher Willkür ausgesetzt waren. Auch deren Kinder sind zur Teilnahme aufgerufen. Uns interessieren Ihre Erfahrungen beim Beantragen von Rehabilitierungen, staatlichen Entschädigungen und Leistungen. Des Weiteren laden wir Sie ein, das Beratungsangebot in Berlin zu bewerten und Verbesserungsvorschläge zu machen. Wir möchten Sie dazu ermuntern, auch an der Befragung teilzunehmen, wenn Sie zum Rehabilitierungsverfahren oder zum Beratungsangebot keine Aussagen treffen können. Gleiches gilt auch für Personen, deren Antrag auf Rehabilitierung bzw. Entschädigungsleistungen abgelehnt wurde. Kinder von Eltern, die in der SBZ/DDR politischer Verfolgung oder staatlicher Willkür ausgesetzt waren, bitten wir um die Schilderung Ihres Umgangs mit den Unrechtserfahrungen.

Aus den Angaben aller Befragten wird ein Studienbericht mit konkreten Handlungsempfehlungen für Politik und Verwaltung erstellt. Ihr Mitwirken trägt dazu bei, dass Politik und Verwaltung mehr über das Beratungsangebot und die Rehabilitierungsverfahren für politisch Verfolgte der SED-Diktatur sowie deren Angehörige erfahren. Dadurch erhalten sie wichtige Impulse für zukünftige Entscheidungen, um das Unterstützungsangebot zu verbessern. Vielen Dank für Ihr Engagement!

Bitte beantworten Sie den Fragebogen im Ganzen. Sie benötigen, abhängig von Ihrem Lebenslauf, 30-60 Minuten zum Ausfüllen. Daher ist es wichtig, dass Sie sich ausreichend Zeit nehmen. Ein Speichern und späteres Weiterbearbeiten sind aus Datenschutzgründen leider nicht möglich. Wenn Sie den Fragebogen schließen, muss er erneut begonnen werden. Wenn Sie während der Bearbeitung Fragen haben, oder Unterstützung beim Ausfüllen des Fragebogens benötigen, rufen Sie Frau Dr. Eva Schulze bitte unter 030 / 31 00 09 0 an oder schicken Sie eine E-Mail an mail@bis-berlin.de.

Es ist möglich, dass die Befragung Emotionen und Erinnerungen hervorruft und Ihnen sehr nahe geht. Wenn daraus Gesprächsbedarf entstehen sollte, zögern Sie nicht sich mit den Beraterinnen und Beratern des Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in Verbindung zu setzen. Wenden Sie sich dafür an Herrn Planer-Friedrich (Tel.: 030 / 24 07 92 41, E-Mail: jens.planer-friedrich@aufarbeitung-berlin.de) oder Frau Mohns (Tel.: 030 / 24 07 92 42, E-Mail: ulrike.mohns@aufarbeitung-berlin.de).

Ihr ausgefüllter Fragebogen wird durch das Berliner Institut für Sozialforschung, ausschließlich anonym ausgewertet. Die Durchführung des Forschungsprojektes geschieht auf der Grundlage der Bestimmungen der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes. Wenn Sie Fragen zum Datenschutz haben, können Sie sich an die Datenschutzbeauftragte des Berliner Instituts für Sozialforschung wenden (Janika Gabriel, j.gabriel@bis-berlin.de, Tel.: 030 / 310 009 10, siehe auch https://www.bis-berlin.de/datenschutzhinweis).

 

Zu Beginn möchten wir gerne wissen, wo Sie wohnen, ob Sie Betroffene/-r oder Angehörige/-r einer/-s Betroffenen sind und ob sie Beratung wahrgenommen oder Rehabiltierung und/oder Leistungen beantragt haben.

Haben Sie selbst oder jemand aus Ihrer Familie politische Verfolgung oder staatliche Willkür erlebt? Mehrfachnennungen sind möglich.

Haben Sie im Land Berlin Beratung für politisch Verfolgte oder staatlicher Willkür ausgesetzte Personen wahrgenommen?

Haben Sie Anträge auf Rehabilitierung und/oder auf Entschädigungen oder Leistungen im Rahmen des Häftlingshilfegesetzes oder der SED-Unrechtsbereinigungsgesetze gestellt?

Wenn Sie Leistungen unabhängig von diesen Gesetzen beantragt haben oder Sie sich nicht sicher sind, klicken Sie bitte "nein" an.

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